Plastikfrei – Einkaufen

Der Juli nähert sich, genaugenommen der Plastikfrei-Juli! Mehr dazu gibts hier http://www.plasticfreejuly.org/

Ich werde mir einige Punkte vornehmen, an denen ich meinen Plastik-Verbrauch reduzieren kann, bzw. den meiner Familie. Dabei gibt es gewisse Einschränkungen, vor allem an Zeit für zusätzliche Wege wird es mangeln. Eine kleine Errungenschaft möchte ich Euch vorstellen, die mich schon seit einigen Monaten (fast) immer im Rucksack begleitet:

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Säckchen für die Säckchen

In der sonnigen Hülle befinden sich dünne Beutel aus Gardinenstoff, die hervoragend zum Eintüten von losem Gemüse und Obst gehen. Sie sind aus Resten meiner Wohnzimmer-Gardine entstanden, etwa 20×30 cm groß und einfach rechteckig. Oben hatte ich einen Tunnel genäht um ein Band durchzuziehen, das hat sich leider nicht bewährt, da es zu friemelig zuzuknoten war und ohne Knoten gar nicht zu hielt. Jezt knote ich die Ecken der Beutel einfach direkt zu.

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Zwiebeln im Beutel

Solche Beutel gibts schon auf mehreren Blogs zu sehen, z.B. bei Sulevia‘ s World sogar mit Henkeln (dafür wär ich eindeutig zu nähfaul, zum Glück hätten meine Stoffreste eh nicht gereicht).

Und meine Erfahrungen? Super. Die Marktverkäufer, im Bio-Laden und oft auch die Kassiererinnen im normalen Supermarkt kommentieren die Idee positiv. Einmal wollte die Waage an der Supermarktkasse nicht wiegen und der Kassierer versuchte meinem Beutel die Schuld zuzuschieben. Na klar, die sind zwar leicht, aber fliegen können sie, zumindest gefüllt, nicht 😉 Die andere Kasse hat das genauso gesehen und tatellos funktioniert.

Fliegen ist ein gutes Stichwort: Das Material ist schön leicht, so dass ich nicht zu viel Aufpreis für meine Müllverweigerung zahle. Einigermaßen Sand-dicht, so dass mein Rucksack nicht zum Buddelkasten wird. Außerdem packe ich sie bei 60 Grad in die Waschmaschine, das haben sie gut vertragen und sind fast alle blitzeblank (nur die Schwarzwurzeln haben Dauerflecken hinterlassen). OK, der Stoff ist immernoch selbst aus Plastik und ich hoffe, dass mit dem Waschen auch Flammschutzmittel und weiß-der-Teufel mit was diese Stoffe behandelt sein können, rausgegangen sind. Wer diesbezüglich bedenken hat: Es gibt bei einigen Shops auch Gemüsebeutel aus Baumwolle zu kaufen.

Brot und Brötchen müssten eigentlich auch gut dort reinpassen, wieso bin ich da bisher nicht drauf gekommen?! Ich werd im Juli versuchen daran zu denken.

Und Ihr? Habt ihr noch Gardinenreste, oder könnt welche auftreiben? Was habt ihr noch zum Plastikfrei-Juli vor?

Achja, Upcycling ists natürlich auch: Deshalb ein Gruß zum Upcycling Dienstag

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2 Gedanken zu “Plastikfrei – Einkaufen

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