Halstuch-Furoshiki

Die Geschenk-Verpackungs-Orgien stehen ja wieder bevor… Oh graus, diese Papierberge für eine Viertelstunde Einsatz zwischen Baumenthüllung und Aufreißen! Und Recycling-Geschenkpapier zu finden ist schwer, das meiste Geschenkpapier ist auch kein normales Papier, sondern wirkt auf mich wie eine halbe Folie. Womöglich noch mit Metallic-Effekten, weils ja zu Weihnachten so schön glitzern soll…

Da ist es gut, dass ich schon vorgesorgt habe. Mit hübschen (ähem, also, hübsch für Geschenke! Ich würd sie nicht tragen) Halstüchern, aus meinem Lieblings-Oxfam-Shop! Da ich dort ja auch regelmäßig Dinge loswerde, fühle ich mich verpflichtet, gelegentlich auch etwas zu kaufen. Andere Dinge, die ich gerade brauche. Z.B. Weingläser vor einer Party, oder Perlgarn zum Basteln. Oder halt Tücher für Furoshiki 🙂

CD in farbenfroher und wiederverwendbarer Geschenkverpackung

Hier findet ihr eine Anleitung für verschiedene Furoshiki beim japanischen Umweltministerium. Meine Favorit ist der „2 Books Carry Wrap“, ich hoffe immer, dass ich mal 2 Bücher verschenken werde und ihn anwenden kann!

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Weihnachtsanhänger aus Bienenwachs-Resten

Es weihnachtet sehr – all überall auf den Straßen seh ich gräßliche Lichter blitzen. Kunstbäume, Entenangeln und billigste Mützen bevölkern den hießigen „Weihnachtsmarkt“.

Damit es wenigsten zu Hause liebevoll (sprich: selbstgemacht) und natürlicher wird, haben wir aus den Resten der Bienenwachskerzen vom letzten Jahr Anhänger gebastelt.

Dazu habe ich die Wachsreste in einer leerer Konservendose (ohne scharfe Ränder) in den Ofen gestellt.

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Konserven-Wachs
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Bei 50°C im Ofen

Bienenwachs hat eine Schmelztemperatur von etwa 65°C, aber flüssig soll das Wachs nicht werden. Ich habe die Temperatur auf knapp über 50°C gestellen, und nach einer Weile war das Wachs warm genug um es zu kneten. Die Dochte habe ich dabei vorsichtig entfernt. Zum Ausrollen habe ich das Spielzeug-Wellerholz genommen, da ist sowieso Knete dran 😉

Dann konnten die Kinder daraus mit Weihnachtsförmen Figuren ausstechen – die Kleinste war ganz entäuscht, dass sie das nicht essen durfte 🙂 Sie haben noch Holzbrettchen zur Hilfe genommen, da das Wachs ziemlich schwer auszustechen ist.

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Fleißige Hände
Ausgestochene Wachsanhänger
Die ersten Schmuckstücke.
Die fertigen Anhänger warten auf den Weihnachtsbaum.

Das Ganze ist eher nichts für zwischendurch, vor allem, wenn kleinere Kinder dazwischen wuseln. Ihr solltet euch vorher überlegen, welche Geräte, Arbeitsflächen etc. ihr wieder sauber bekommt, das Wachs ist ziemlich anhänglich. Bei Textilien gibt es den alten Trick mit dem Bügeleisen und Löschpapier (bzw. Küchenkrepp). Meine Hände habe ich mit Handwaschpaste gereinigt 😉

Und wenn ich die Anhänger in ein paar Jahren nicht mehr sehen kann werden sie einfach wieder zu Kerzen! 🙂

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Glaskerze aus Wachsresten.

 

Span-Sterne aus Käseschachtel

Die Schachteln von Käse sind eigentlich immer zu schade zum Wegwerfen. Diese hier aus Span besonders.

Spanschachtel von Käse - viel zu schade zum Wegferfen, stimmts?
Spanschachtel von Käse – viel zu schade zum Wegferfen, stimmts?

Also habe ich sie schnell an den Metallklammern auseinandergeschnitten, das geht ganz leicht mit einer Schere.

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Späne aus der Schachtel.

 

Dann werden die gebogenen Holzstücke in Wasser eingeweicht und anschlißend zwischen zwei Holzbrettchen und Schraubzwingen gepresst.

Span zwischen Küchenkrepp zwischen Holzbrettchen zwischen Schraubzwingen.
Span zwischen Küchenkrepp zwischen Holzbrettchen zwischen Schraubzwingen.

Wenn das Holz wieder trocken ist, kann man gleichmäßige Streifen draus schneiden oder vorsichtig brechen.

IMG_3584Die Streifen kann man ähnlich wie Stroh zu Sternen binden. Ich hoffe, das es mit den Spanstreifen etwas leichter geht als bei Stroh, so dass auch meine Kinder mitbasteln können!

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